|

|
|
|
4.
Tag 16.09.2007
Der Jetlag macht mir immer noch zuschaffen
Um 3:30 war ich wach aber dafür gibt es ja das I-net, um die Zeit zu überbrücken.
Um 7:00 war ich dann pünktlich beim Frühstück, ich begnügte mich mit
Tost und Kaffee. Jetzt noch schnell Eis für die Kühlbox besorgen und ab
auf die Piste.
Als erstes steht heute der Ward Charcoal Ovens SP auf dem Programm und wie
fast schon üblich bin ich erstmal an der Einfahrt vorbeigefahren. Also
umdrehen und ab zum State Park. Jetzt klappt das auch mit dem Self Pay
Ich war als einzigster da, die 6 Öfen sind in einem erstaunlich guten
Zustand.
Das nächste Ziel war der Cave Lake SP, ein sehr schöner Canyon, an
dessen Ende mit einem See belohnt wird.
Aber jetzt schnell zurück auf den US 50 Richtung Osten, da wartete noch
Black Horse auf mich – aber man sieht von den Gebäuden nichts mehr 
Jetzt aber ab zum Great Basin NP! Zuerst biege ich Visitor Center ab und
erkundige mich, wie der Weg zu den Bristlecone Pines so ist. Der Officer
meinte, dass er sehr hart sei und das Wetter auf immerhin über 10000ft.
bzw. 3000m nicht gut sei. Egal ich fahr erst mal rauf. Die Auffahrt war
sehr anstrengend und das nicht nur für das Auto, sondern auch für mich,
denn so nah am Abhang ist nichts für mich
(ich bin nicht schwindelfrei). Aber an den Overlooks gab es ja genug
Platz. Die Natur hat da schon den Herbst eingeläutet, wirklich schön,
und die Aussicht ist einfach toll. Nur das Wetter macht mir zuschaffen, es
wurde immer kälter und windiger. Ich hatte sogar Probleme die Kamera
ruhig zuhalten. 
Oben angekommen kamen gerade ein paar Leute vom Bristlecone Pine Trail zurück
und sagten dass es SEHR, SEHR windig und kalt sei. Der Parkplatz liegt ja
etwas windgeschützt und so überlegte ich, was ich jetzt mache. Ich
entschloss mich wieder zurück zu fahren und lieber noch ein, zwei Ghost
Towns anzuschauen.
Bei der Ausfahrt vom Great Basin sah ich ein Schild, welches Baker Village
ankündigte, eine Ausgrabungsstätte - da muss ich doch mal vorbeischauen.

Als nächstes stand Osceola auf dem Programm und es geht über eine etwas
sehr steinige Gravelroad erstmal zum Friedhof von Osceola.
Und dann ging es weiter zum eigentlichen Ort, vorbei an einer noch aktiven
Mine. Nach 15 Minuten hab ich denn Osceola erreicht und war erstmal
geschockt: Da wohnt ja einer!! Als ich aussteigen wollte, um die Ruinen zu
fotografieren, kamen erstmal zwei Hunde um mich zu begrüßen
So schnell war ich noch nie zurück im Auto.
Zurück in Ely machte ich erstmal Halt am Nevada Hotel. Da wollte ich
eigentlich zuerst übernachten, nur hat man nicht auf meine zwei Mails
reagiert. So probiere ich halt vor Ort mein Glück und ich hatte Glück
Ich hab das letzte Zimmer für übermorgen bekommen. Dann schnell rüber
zum BW und meine andere Reservierung stornieren 
Jetzt war es ja erst 16:00 Uhr, also machte ich mich auf nach Ruth, einer
alten Bergbausiedlung, wo immer noch abgebaut wird. Leider hat der
Overlook schon geschlossen.
Auf dem Rückweg nach Ely kam ich noch Lane City, einem Ort, wo auch heute
noch Leute ein Zuhause finden.
Im Hotel ging es erstmal an den Rechner, um zuschauen was es alles Neues
gibt und um die Bilder zu übertragen und es gab noch ein paar Bud’s 
Ende war heute so um 22:00 Uhr.
Tageskarte
|
|
|
|
|
|
|
|
|
5.
Tag 17.09.2007
Und immer noch Jetlag ohne ENDE! 
Um 3:00 war ich schon wieder wach, so schlimm war es noch nie. Also in
aller Ruhe Koffer packen und wieder um 7:00 Uhr pünktlich zum Frühstück
und dann gleich wieder los.
Tanken und Eis Kaufen und ab nach Ruth zum Liberty Pit Overlook, der
gestern ja schon geschlossen hatte.
Dort hatte man einen schönen Rundblick über die Abbauarbeiten.
Jetzt durch die Mine auf die US 6 Richtung Süden und dann auf die SR 318,
en ersten Besuch statte ich Preston ab, einer schönen kleinen Gemeinde.
Als nächstes kam ich nach Lund, wo ich mir erstmal im Post Office ein
paar 90 Cent Briefmarken holen wollte. Die Angestellte schaute mich an,
wie wenn ich vom anderen Stern kommen würde.
Für was ich die denn bräuchte? Die braucht man doch gar nicht (gibt es
denn so was überhaupt??) Ich sagte die seien für Postkarten nach
Germany. Sie schaute in einer Liste nach und wurde rot!
Sie meinte ich kenne mich besser aus als sie sich selbst, ich könne doch
die Spätschicht übernehmen. Das lehnte ich gleich mal dankend ab. 
Weiter ging es nach Hiko, einem kleinen Ort mit einer schönen Ruine
Nun musste der Mt. Irish dran glauben, laut Infoheft soll es da sehr viele
Felsenmalereien geben. Die Einfahrt war mit einem Gatter versperrt. Also
Gatter auf und durch. Am Anfang war die Gravelroad noch ganz OK aber mit
der Zeit wurde die Straße immer schlechter.
Da sagte dann mein Bauch „STOP“ und nicht weiter!! 
Mir wurde richtig mulmig, also bleibt nur noch der Weg zurück. Die ersten
400m musste ich rückwärts fahren, was fast 20 Minuten gedauert hat.
Immer wieder aussteigen nach den Steinen schauen, mir saß immer noch mein
Reifenschaden im Gedächtnis. Bei der Ausfahrt hab ich wieder das Gatter
geschlossen und schmollte ein wenig. 
Als nächstes stand Alamo auf dem Programm, irgendwie hab ich an dem Ort
was gefressen, es ist einer meiner Lieblingsorte im Südwesten der USA 
Jetzt noch tanken und dann ab zu den Aliens auf den Extraterrestial Hwy
bis zur Groom Road, die bis zum Sperrbezirk befahrbar ist. Eine Gravelroad
ausgebaut wie eine Autobahn.
Da wo der Sperrbezirk beginnt, war aber auch für mich Ende. Der Sheriff
wacht ganz gut darauf, dass niemand über die Begrenzung fährt. 
Auf dem Rückweg komme ich am legendären schwarzen Briefkasten vorbei,
der jetzt weiß ist.
Nun erreiche ich mein Tagesziel Rachel. Mekka aller Ufo und Alien Jünger.
Mein Quartier beziehe ich im Littel A Le Inn, die UFO Kneipe schlechthin.
Das Zimmer reicht für eine Nacht vollkommen aus, es hat alles da was man
braucht. Es macht zwar nicht mehr viel her aber was will man am …. der
Welt erwarten?
Dann mach ich noch einen Ausflug zur Tempiute Mine in den Bergen oberhalb
von Rachel. Leider ist Sie abgesperrt und man kann sie nur von weitem
sehen.
Auf der Rückfahrt mach ich noch Halt bei der Mine genau gegenüber von
Rachel, deren Namen mir leider nicht bekannt ist (kennt den Namen zufällig
jemand??)
Zurück in Rachel gehe ich erstmal unter die Dusche und dann ab zum Dinner
ins Littel A Le Inn und da höre ich schon von außen lautstark „Dieter
schau mal da“ - oh Mann! Landsleute!
Die waren etwas ... na ja lass ma das. Nach dem Essen und ein paar Bud’s
streife ich noch etwas durch das nächtliche Rachel und hielt Ausschau
nach Ufos und Aliens, leider ohne Erfolg. 
Tageskarte
|
|
|
|
|
|
|
|
|
6.
Tag 18.09.2007
Das mit dem Jetlag legt sich langsam. Heute hab ich wenigstens mal bis
5:00 geschlafen. 
Breakfast gibt es leider erst ab 8:00 Uhr, also raus und den Sonnenaufgang
bewundern und wieder nach Ufos Ausschau halten.
Zum Frühstück gab es Eier, Speck, Kartoffen und Tost - es war wirklich
sehr gut!!
Dann ging es gleich wieder auf den Extraterrestial Hwy Richtung Norden.
Als erstes stand heute die Cedar Pipeline Ranch auf dem Programm. Dort
gibt es nur noch einige Rinder, die immer wieder hierher zurückkommen.
Von da aus ging es weiter zum Cedar Gate, dies ist eine Zufahrt zur
Tonopah Test Range.
In Warm Springs kam dann das Problem mit dem Benzin auf. Ich bin fest
davon ausgegangen, dass hier eine Tanke ist.
Aber leider ist Warm Springs ja eine richtige Ghost Town, wo wirklich
niemand mehr wohnt. Die nächste offene Tanke ist in Tonopah oder in Ely.
Ich würde zwar den einfachen Weg nach Ely schaffen, aber ich will mir ja
links und rechts von der Straße auch noch was ansehen. Also auf nach
Tonopah, dass sind 55 mi hin - tanken - und 55 mi wieder zurück. Dass
waren fast 2 Stunden und dies nur zum Tanken. 
Auf dem Weg zur Moores Station kommt das Test Site Base Camp, wo heute
eine Außenstelle der Nellis Range ist.
Zur Moores Station führt eine relativ gute Gravelroad, aber leider ist
der Zugang zur Station nicht möglich, da das Gebäude auf Privatgrund
steht. Aber der Weg hat sich gelohnt, in unmittelbarer Nähe gibt es sehr
schöne Felsenmalereien. Der einzigste Nachteil war die Straße, aber egal
- die letzten 500m bin ich halt gelaufen. 
In der Nähe gibt es noch den Krater von dem „Project Faultless“ zu
sehen, eines sehr heftigen Atomtests aus dem Jahr 1968.
Jetzt ging es aber zum Lunar Crater, den ich aber ned mal so toll fand,
dafür gibt es gegenüber den Easy Chair Crater, der optisch viel mehr her
macht. 
und das die Umgebung, einfach nur Traumhaft
Über Currant einer kleinen Ghost Town geht es nach Ely,
wo ich erstmal im Nevada Hotel mein tolles Zimmer beziehe.
Das Hotel ist der HAMMER! Alt aber im Top-Zustand, die Hotelflure sind
kleine Museen mit Bildern und verschiedenen Eisenbahn/Landwirtschafts/Miners
Exponaten wirklich sehenswert.
Es blieb noch Zeit für den Besuch der Nevada Northern Railway Museum in
Ely, allerdings nur von außen.
Es war zuspäht das Museum hatte leider schon Geschlossen.
Jetzt noch das Auto tanken, Reifen checken und wieder zurück ins Nevada
Hotel zum Essen. Nach dem Essen noch etwas im I-Net Surfen mit ein paar
Bud’s
und dann fiel ich schon sehr müde ins Bett.
Tageskarte
|
|
 |

|
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|